KUH+DU

Welttierschutzgesellschaft bei Molkereivorständen

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An gleich zwei Terminen im Februar tagten Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder wichtiger norddeutscher  Molkereibetriebe in Rendsburg und Hannover. Mitglieder der im Genossenschaftsverband tätigen milchverarbeitenden Molkereien und eine Vielzahl an Vertretern der Milchgenossenschaften widmeten sich an diesen Tagen vor allem den Herausforderungen für Milcherzeuger und Strategien, um die Milchproduktion in Deutschland weiter voranzutreiben.

Molkereien tagen – und KUH+DU ist dabei

Unser Referent für politische Kommunikation, Dr. Leif Koch, war ebenfalls als Experte geladen. Im Fokus seiner Ausführungen stand die Kampagne KUH+DU und allem voran natürlich das Wohl der 4,2 Millionen deutschen Milchkühe. Wir appellieren klar und deutlich an die milcherzeugenden Betriebe und fordern mehr Tierwohl. Entsprechend stellte auch Dr. Koch in diesem Rahmen die Kampagneninhalte im Detail vor und warb für unseren Entwurf einer Haltungsverordnung. Nach anfänglicher Skepsis der Teilnehmenden stieß Leif Koch letztlich auf viel Interesse für unsere realistischen Forderungen – nicht zuletzt die intensive und teilweise auch kontroverse Diskussion unterstrich dies. Große Zustimmung erlangte er auf seinen Appell, dass es in den Händen der Milcherzeuger und -vertreiber liegen sollte, hohe Standards in Sachen Tierwohl zu schaffen. Denn wenn erst der Einzelhandel eingreifen müsse, stünden die Landwirte weit mehr unter Druck.

Ein ungewöhnlicher Anlass, um für Tierschutzthemen zu plädieren, war dies allemal. Die Einladung gibt uns von der Welttierschutzgesellschaft aber ein deutliches Signal: Die verantwortlichen Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder deutscher Molkereien sind an Lösungen und Verbesserungen interessiert und dankbar für realistische Vorschläge. Hier gilt für uns, weiterzumachen, damit aus Zustimmung für unsere Forderungen auch echte Taten folgen.