KUH+DU

Welttierschutzgesellschaft im Bundesministerium: Bessere Haltungsbedingungen für Kühe

Kuh mit HörnernDurch den Einsatz unserer engagierten UnterstützerInnen wird die KUH+DU Kampagne auch auf höchster politischer Ebene wahrgenommen. Bei einem Termin im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) letzte Woche in Bonn setzten wir uns für Verbesserungen der Haltungsbedingungen von Milchkühen ein. Wir kommunizierten in einem konstruktiven Gespräch zahlreiche Verbesserungspotentiale, forderten ein Verbot der betäubungslosen Enthornung und traten gegenüber dem BMEL für eine verstärkte Förderung des Weidegangs von Milchkühen ein. Zusätzlich sollen Landwirte besser unterstützt werden, die ihren Kühen die Hörner lassen.

Nahezu 60.000 Menschen haben unsere Petition für bessere Haltungsbedingungen für Milchkühe mittlerweile unterzeichnet. Je mehr Förderer und UnterzeichnerInnen wir mobilisieren können, desto stärker können wir auch auf politischer Ebene unsere Ziele durchsetzen. Gespräche mit politischen Akteuren geben uns die Chance, Einfluss auf die Gesetzgebung zu nehmen und die Forderungen unserer UnterstützerInnen direkt auf das politische Parkett zu tragen.

Mit unserer KUH+DU Kampagne wollen wir eine Verbesserung der Haltungsbedingungen für Milchkühe in Deutschland erreichen. Neben Aufklärung und Information der VerbraucherInnen steht für uns auch die politische Kommunikation unserer Forderungen im Fokus. Wir wollen erreichen, dass verbindliche gesetzliche Regelungen verabschiedet werden, die eine wirkliche Verbesserung des Tierwohls der Milchkühe garantieren. Das schmerzhafte Enthornen von Kälbern mit einem Brenneisen oder auch die ganzjährige Anbindehaltung in dunklen Ställen müssen gesetzlich verboten werden.