KUH+DU

KUH+DU beim Symposium zu den Perspektiven landwirtschaftlicher Familienbetriebe

Vom 11. bis 12. September 2014 fand in der Jerusalemkirche in Berlin ein Symposium zum Thema „Perspektiven für landwirtschaftliche Familienbetriebe – ein internationaler Erfahrungsaustausch“ statt. Im Rahmen des Internationen Jahres der Familienbetriebe lud das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft Vertreter der Politik, der Landwirtschaft und NGOs ein, um gemeinsam über Herausforderungen für Familienbetriebe weltweit zu diskutieren. Auch die Welttierschutzgesellschaft war vertreten, um den Tierschutz offensiv bei der zukünftigen Ausrichtung der landwirtschaftlichen Betriebe zu fördern.

In der Eröffnungsrede verdeutlichte der Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft Christian Schmidt, dass landwirtschaftliche Familienbetriebe auch in Zukunft für die deutsche Wirtschaft essentiell sein werden. Herausforderungen wie der Strukturwandel, Landflucht und Professionalisierung und Modernisierung der Produktionsweisen der Landwirtschaft seien zwar ernst zu nehmen, werden familiengeführte Betriebe aber nicht überflüssig machen. Auch der UN-Sonderbotschafter Gerd Sonnleiter betonte die langfristige Stabilität der Familienbetriebe dank junger, gut ausgebildeter Landwirte. Der Aspekt Tierschutz wurde vom Präsidenten des Deutschen Bauernverbandes Joachim Rukwied angesprochen: Bauliche Entwicklungen hätten zu mehr Tierwohl geführt. Hier machte die Welttierschutzgesellschaft deutlich, dass es immer noch Herausforderungen in der Milchkuhhaltung gebe, die dringend politisch gelöst werden müssen.

Abseits der Vorträge und öffentlichen Diskussionsrunden führte das KUH+DU Team zahlreiche Gespräche mit Politikern, Vertretern der Bauernverbände und anderen Interessenvertretern. In diesen wurde die KUH+DU Kampagne vorgestellt und die Milchkuhhaltung in Deutschland thematisiert. Trotz unterschiedlicher Standpunkte konnte die Welttierschutzgesellschaft durch ihren lösungsorientieren Ansatz viele Kritiker von sich und ihrer Arbeit überzeugen. Das KUH+DU Team freut sich, auch weiterhin die Milchkuh politisch zu vertreten.