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Neuigkeiten zum Weidecheck

kuh-horn-weide-check-milch-webUnser Weidecheck, für den wir kürzlich 17 Molkereien und drei Lebensmittelkonzerne nach dem Anteil der Kühe fragten, die noch auf der Weide grasen dürfen, sorgte für Aufruhr. Engagierte Verbraucherinnen und Verbraucher erkundigten sich anschließend selbst bei den Unternehmen, die auf unsere Befragung nicht reagiert hatten.

Die Milchwerke Berchtesgadener Land Chiemgau eG nahm daraufhin Kontakt zu uns auf, um nachträglich unsere Fragen zur Kuhhaltung zu beantworten. Doch der ersten Euphorie folgte Ernüchterung: Konkrete Angaben dazu, wie viele Kühe auf die Weide kommen, bekamen wir nicht – und elf Prozent der Milch stammen noch von Kühen aus ganzjähriger Anbindehaltung.

Ebenfalls meldete sich die Ehrmann AG bezüglich der Marke Almighurt im Nachgang bei uns: Da die abgebildete Alpenlandschaft auf Produktverpackung und Website keine Kühe zeige, fände auch keine Verbrauchertäuschung statt, so die Rechtfertigung. Weiterhin würden die Kühe überwiegend in modernen Laufställen mit viel Licht und frischer Luft gehalten. Viele kleinere Betriebe mit Anbindeställen böten den Tieren im Frühjahr und Herbst Weidezugang. Die konkrete Frage danach, wie hoch der Anteil der Kühe sei, die auf die Weide kommen, blieb jedoch unbeantwortet. Ebenfalls die Zahl der Kühe, die teil- oder ganzjährig im Stall angebunden werden, wurde nicht genannt.

Zu den Marken Alpenhain, Bayernland, Haribo Milchbären, Mark Brandenburg, müller und Weideglück haben wir bis heute noch immer keine Stellungnahme erhalten. Falls Sie an Antworten interessiert sind, fragen Sie einfach selbst bei den zugehörigen Unternehmen nach – wir sind auf Ihre Rückmeldungen gespannt.

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