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Welttierschutzgesellschaft fordert gemeinsam mit sechs weiteren Tierschutzorganisationen tiefgreifende Änderungen in der Agrarpolitik

Mikchkühe im LiegebereichDie Welttierschutz-
gesellschaft folgte Anfang Oktober einer Einladung der Parlamentarischen Staatssekretärin Dr. Maria Flachsbarth ins Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Gemeinsam mit sechs anderen Tierschutzorganisationen traten wir dort für tiefgreifende Änderungen in der sogenannten Nutztierhaltung ein.

Dabei beriefen wir uns auf das im Frühjahr dieses Jahres veröffentlichte Gutachten des wissenschaftlichen Beirates für Agrarpolitik des BMEL: „Wege zu einer gesellschaftlich akzeptierten Nutztierhaltung“. Der Beirat für Agrarpolitik hält darin fest, dass die Haltungsbedingungen eines Großteils der Nutztiere nicht zukunftsfähig sind. Zudem werden verschiedene Wege und Möglichkeiten aufgezeigt, wie eine zukunftsfähige und tierschutzgerechtere Tierhaltung in der Landwirtschaft kurz-, mittel- und langfristig in Deutschland ermöglicht und auch finanziert werden kann. Mit dem Gutachten des Agrarbeirates sieht sich die Welttierschutzgesellschaft in ihrer Kritik an vielen Bereichen der Milchkuhhaltung in Deutschland bestätigt.

Gemeinsam mit den anderen NGOs bekräftigten wir vor Ort die aus unserer Sicht wichtigsten Handlungsempfehlungen des Gutachtens und fordern vom Bundesministerium, den darin empfohlenen Maßnahmenkatalog umgehend umzusetzen.