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3. Decken Sie Ihren Kalziumhaushalt mit ausgewogener Kost

Milch wird von vielen Konsumenten als Kalziumlieferant geschätzt. Forscher der Harvard University fanden jedoch heraus, dass Milch Knochenbrüche und im schlimmsten Fall sogar Osteoporose bedingen kann. Beim Milchverzehr werden nur 30 Prozent des enthaltenen Kalziums aufgenommen. Zudem übersäuert der menschliche Organismus durch den Konsum von Milch – zum Ausgleich wird Kalzium den Knochen entzogen.

Ein wirksamerer pflanzlicher Kalziumlieferant ist grünes Gemüse wie z. B. Broccoli, Blattsalate und Rosenkohl. Hier liegt die Aufnahmefähigkeit zwischen 40 und 60 Prozent. Die meisten grünen Gemüsesorten wie Fenchel, Mangold oder Rucola haben einen hohen Kalziumgehalt. Zum Beispiel enthalten 100g Grünkohl (gegart) ca. 177 mg Kalzium, die gleiche Menge Spinat enthält 149 mg. Zum Vergleich: 100 ml Milch enthalten 120 mg Kalzium.

Um Kalzium aber überhaupt aufnehmen zu können, benötigen wir zudem Vitamin D, das der menschliche Körper unter Einfluss von Sonnenlicht selbst bilden kann. Eine ausgewogene Ernährung mit grünem Gemüse und Bewegung unter freiem Himmel bei Sonnenschein scheinen also wichtige Faktoren zur Vorbeugung von Osteoporose zu sein.