KUH+DU

Weidecheck

Weidecheck: Osterland – DMK Deutsches Milchkontor GmbH

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  • Anteil der Kühe mit Weidegang: wird für die Marke nicht erhoben
  • Anteil der Kühe mit Zugang zum Laufhof (falls keine Weide vorhanden): wird für die Marke nicht erhoben
  • Anteil der Kühe in Anbindehaltung: wird für die Marke nicht erhoben
  • keine Vorgaben zur Weidehaltung, aber Bonus, wenn Kühe mind. 120 Tage á 6h/Jahr auf der Weide sind
  • keine Vorgaben für eine wiederkäuergerechte Fütterung, aber Fütterungsbonus bei ausgewogener Ernährung (Grundfutteranalyse)

 


Weidecheck: Zott – Zott SE & Co. KG

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  • Anteil der Kühe mit Weidegang: können sie nicht beantworten
  • Anteil der Kühe mit Zugang zum Laufhof (falls keine Weide vorhanden): keine Angabe
  • Anteil der Kühe in Anbindehaltung: 30% (keine Angabe zur ganzjährigen Anbindehaltung)
  • keine Vorgaben zur Weidehaltung
  • keine Vorgaben für eine wiederkäuergerechte Fütterung

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Weidecheck: Weihenstephan – Molkerei Weihenstephan GmbH & Co. KG

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keine Reaktion auf Umfrage zur Kuhhaltung

Telefonische Nachfrage am 18.08.2016: Telefonzentrale von Weihenstephan (Mitschrift):

  • Kurze Vorstellung der Welttierschutzgesellschaft und Bitte um Weiterverbindung:
  • Zentrale Weihenstephan: „Ja, Ihre Mail kam an. Ich werde mal nachverfolgen, wer die Mail erhalten und dann melden wir uns eventuell bei Ihnen zurück.“
  • WTG: „Naja, eine definitive Rückmeldung dazu wäre schon gut. Vielleicht könnten Sie mich einfach mit der zuständigen Abteilung verbinden?“
  • Zentrale Weihenstephan: „Nein, die Kontaktdaten der Ansprechpartner geben wir nicht heraus. Wie gesagt, ich erkundige mich und dann melden wir uns eventuell bei Ihnen.“
  • WTG: „Es wäre wirklich toll, wenn Sie sich zurückmelden könnten, auch wenn Sie die Fragen nicht beantworten wollen – nur damit wir Bescheid wissen.“
  • Zentrale Weihenstephan: „Ja, wie gesagt, versprechen kann ich nichts.“
  • Einige Minuten später kam eine Mail, dass Weihenstephan aus „Kapazitätsgründen“ die Fragen derzeit nicht beantworten kann. Sie sind aber überzeugt, dass sich die Milchlieferanten „an alle einschlägigen deutschen und europäischen gesetzlichen Regelungen und Verordnungen sowie die gute fachliche Praxis“ halte, das Herdenmanagement liege in der Verantwortung der Landwirte, und es gäbe keine Veranlassung „durch weitergehende Vorschriften in die unternehmerische Freiheit und die gute fachliche Praxis der uns beliefernden Landwirte einzugreifen“.

(Anmerkung der Welttierschutzgesellschaft: Weihenstephan gehört zur Molkerei Alois Müller GmbH & Co. KG, die uns im Jahr 2013 bei der Umfrage zum Milchratgeber dieselbe Absage gesendet hatte, um nicht an der Befragung teilzunehmen.)

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Weidecheck: Weideglück – Milchwerke Schwaben eG

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keine Reaktion auf Umfrage zur Kuhhaltung

bei telefonischer Nachfrage niemand erreichbar

Nach der Veröffentlichung unseres Weidechecks fragte eine interessierte Verbraucherin ebenfalls noch einmal nach. Die Milchwerke Schwaben eG antwortete ihr am 17. November 2016, dass der geschätzte Anteil der Tiere mit Weidegang bei 20% liege und dass „Weideglück eine Wort-/Bildmarke ist, die bereits Mitte der sechziger Jahre eingetragen wurde“.

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Weidecheck: PAULA – Dr. August Oetker Nahrungsmittel KG

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Keine Reaktion auf Umfrage zur Kuhhaltung

Telefonische Nachfrage am 19.08.2016; Rückruf aus der Presseabteilung von Dr. Oetker (Mitschrift):

  • „Das gesamte Nachhaltigkeitsmanagement wird derzeit erst auf die Beine gestellt, daher können wir zu Ihren Fragen noch nichts sagen. (…) Gerne aber im nächsten Jahr, wenn uns die Zahlen vorliegen.“

 


Weidecheck: Omiramilch – OMIRA Oberland-Milchverwertung GmbH

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  • Anteil der Kühe mit Weidegang: 30-35%
  • Anteil der Kühe mit Zugang zum Laufhof (falls keine Weide vorhanden): 60-70%
  • Anteil der Kühe in Anbindehaltung: 20% (10% in ganzjähriger Anbindehaltung)
  • keine Vorgaben zur Weidehaltung
  • keine Vorgaben für eine wiederkäuergerechte Fütterung

 

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Weidecheck: müller – Molkerei Alois Müller GmbH & Co. KG

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keine Reaktion auf Umfrage zur Kuhhaltung

Telefonische Nachfrage am 18.08.2016, Telefonzentrale Molkerei Alois Müller (Mitschrift):

  • leider sei überhaupt nicht nachvollziehbar, an wen die Mail zur Kuhhaltung und Transparenz weitergeleitet wurde
  • mehrfache Weiterverbindungen folgten: keiner konnte (oder wollte) Auskunft darüber geben, wer für Fragen zur Kuhhaltung zuständig ist

 


Weidecheck: Milram – DMK Deutsches Milchkontor GmbH

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  • Anteil der Kühe mit Weidegang: wird für die Marke nicht erhoben
  • Anteil der Kühe mit Zugang zum Laufhof (falls keine Weide vorhanden): wird für die Marke nicht erhoben
  • Anteil der Kühe in Anbindehaltung: wird für die Marke nicht erhoben
  • keine Vorgaben zur Weidehaltung, aber Bonus, wenn Kühe mind. 120 Tage á 6h/Jahr auf der Weide sind
  • keine Vorgaben für eine wiederkäuergerechte Fütterung, aber Fütterungsbonus bei ausgewogener Ernährung (Grundfutteranalyse)

Weidecheck: Milka – Mondelez Deutschland Services GmbH & Co. KG

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  • Anteil der Kühe mit Weidegang: keine Angabe
  • Anteil der Kühe mit Zugang zum Laufhof (falls keine Weide vorhanden): keine Angabe
  • Anteil der Kühe Anbindehaltung: geringer Teil in traditioneller Anbindehaltung
  • keine Vorgaben zur Weidehaltung
  • keine Vorgaben für eine wiederkäuergerechte Fütterung

Hinweis zu den Angaben: Anstelle konkreter Antworten auf unsere konkreten Fragen erhielten wir eine Mail, in der sämtliche Projekte aufgelistet wurden, in denen Mondelez aktiv ist. Auf telefonische Nachfrage am 9. September 2016 zu den konkreten Haltungsbedingungen der Kühe, wurde uns von der Presseabteilung mitgeteilt, dass die Antwort, die sie geschickt hätten, das Statement war, das sie uns geben wollten. Schließlich sei der Fragebogen ja nicht auf Unternehmen gemünzt, die die fertigen Produkte kaufen – weiterer Auszug aus Mitschrift:

  • WTG: „Also weiß Mondelez nicht, wie viele der Kühe Weidezugang haben, die für die Marke Milka Milch produzieren?“
  • Presseabteilung Mondelez: „Doch, das wissen wir schon, aber man müsste die Daten erst recherchieren und aufbereiten.“
  • WTG: „Na das wäre toll, wenn Sie das machen würden.“
  • Presseabteilung Mondelez: „Dann senden Sie mir doch bitte noch einmal eine Mail mit den Fragen, die aus Ihrer Sicht nicht beantwortet wurden. Wir werden das dann beantworten, wenn wir das wollen oder können.“

Daraufhin erhielten wir eine E-Mail, dass die Fragen „nur übergeordnet“ beantwortet werden können und nur ein geringer Teil in traditioneller Anbindehaltung leben würde – 80% der Kühe in der Alpenregion wären in modernen Laufställen untergebracht, die je nach Gegebenheiten entweder Zugang zu Weide oder einer Freilauffläche hätten.

Anmerkung Welttierschutzgesellschaft: Wie viele der Kühe nun konkret auf die Weide kommen und wie viele alternativ über einen Laufhof ins Freie gelangen, bleibt offen. Ebenso wird nicht beantwortet, wie viele von den verbleibenden 20% der Kühe in alten Laufställen oder teil- oder ganzjährig im Anbindestall gehalten werden.

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Weidecheck: Meggle – Molkerei MEGGLE Wasserburg GmbH & Co. KG

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Keine Reaktion auf Umfrage zur Kuhhaltung

Telefonische Nachfrage am 18.08.2016, Weiterverbindung zur Einkaufsabteilung von Meggle. Hier wurde der Eingang des Fragebogens bestätigt und man wolle sich erkundigen, wie weit das Qualitätsmanagement mit der Beantwortung ist. Kurz darauf erfolgte der Rückruf aus der Einkaufsabteilung (Mitschrift):

  • Er sei schockiert über die KUH+DU Website. Er hätte sie nur überflogen, aber er ist Landwirt und weiß, dass jeder Landwirt nur das Beste für seine Kühe will. Den Kühen ginge es gut und die Welttierschutzgesellschaft wisse nicht, wovon sie rede. Die Landwirte wüssten am besten, wie die Tiere zu halten sein. Trotzdem prüfe er den Fragebogen noch einmal mit seinen Kollegen und nächste Woche entscheiden sie, ob sie die Fragen beantworten oder uns eine Stellungnahme senden.

Telefonische Nachfrage am 08.09.2016, Antwortmail am 09.09.:

  • Einkaufsabteilung: „Ich habe so eben die Info erhalten, dass wir uns nach intensiver Abwägung nicht an Ihrer Initiative beteiligen werden. Grundsätzlich ist es im Interesse eines jeden Milcherzeugers das Tierwohl auf einem möglichst hohen Niveau zu halten, da nur gesunde Kühe auch eine entsprechende Leistung bringen können. Unsere Milcherzeuger sind gezwungen sich an die gültigen rechtlichen Vorgaben zu halten, das wird von uns laufend kontrolliert. Darüberhinaus haben wir bei uns in diesem Jahr den QM-Milch Standard eingeführt, nach dem zukünftig ein Drittel aller Milcherzeuger jährlich durch externe Auditoren überprüft werden. Welche Kriterien dieser Standard beinhalten können Sie unter www.qm-milch.de einsehen.“

Anmerkung der Welttierschutzgesellschaft: Leider gibt es keine gesetzliche Regelung speziell für die Milchkuhhaltung in Deutschland.

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