KUH+DU

Pressemitteilungen

Tierschutzpolitik nach der Bundestagswahl 2017

Berlin, 29. Juni 2017 – Das Bündnis für Tierschutzpolitik hat am gestrigen Mittwoch relevante Vertreterinnen und Vertreter der Parteien im Deutschen Bundestag im Rahmen einer Podiumsdiskussion versammelt. Ziel war es, den Wählerinnen und Wählern anlässlich der bevorstehenden Bundestagswahl 2017 einen Ausblick auf die zukünftige Tierschutzpolitik zu geben. An der Diskussion nahm ebenfalls die Parlamentarische Staatsekretärin des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) Frau Dr. Maria Flachsbarth teil.

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Agrarministerkonferenz: Das Wohl der Kühe bleibt Nebensache

Berlin, 27. März 2017 – Anlässlich der bevorstehenden Agrarministerkonferenz vom 29. bis 31. März 2017 in Hannover kritisiert die Welttierschutzgesellschaft die anhaltende politische Missachtung der problematischen Lebensbedingungen von 4,2 Millionen Milchkühen in Deutschland. Die in dieser Woche stattfindende Agrarministerkonferenz, unter Vorsitz des niedersächsischen Landwirtschaftsministers Christian Meyer (Bündnis 90/Die Grüne), setzt das Thema erneut nicht auf die Agenda.

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8. Berliner Milchforum: Eine Plattform für mehr Tierwohl?

Berlin, 15. März 2017 – Auch in diesem Jahr kommen Teilnehmer aus Landwirtschaft, Milchindustrie, Interessenverbänden, Politik und Wissenschaft zum deutschlandweit größten Branchentreff, dem morgen beginnenden Berliner Milchforum, zusammen. Der Wandel der Milchbranche steht im Fokus, Tierwohl wird als eines der wichtigsten Themen des Wandlungsprozesses genannt. Die Welttierschutzgesellschaft wird die Gespräche auf dem Berliner Milchforum kritisch verfolgen. Sie weist jedoch bereits im Vorfeld darauf hin, dass eine Verbesserung des Tierwohls für alle Kühe nur mit einer verbindlichen Haltungsverordnung erreicht werden kann.

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Tierschutzlabels können politischen Gestaltungsmangel nicht ausgleichen

Welttierschutzgesellschaft fordert Haltungsverordnung zum Schutz aller Milchkühe

Berlin, 26. Januar 2017 – Politik, Einzelhandel und Verbände versuchen über die gemeinsame Entwicklung von verschiedenen Labels mehr Tierschutz in die Ställe zu bringen. Erstmalig werden durch das Label des Deutschen Tierschutzbundes nun auch Milchprodukte berücksichtigt. Die Welttierschutzgesellschaft begrüßt, dass dadurch konkrete Vorgaben für die konventionelle Milchkuhhaltung geschaffen werden, bekräftigt jedoch gleichzeitig ihre Forderung an die Politik, zum Schutz aller Milchkühe eine Haltungsverordnung einzuführen.

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Wegweiser ohne Lösungswege

Tierschutzorganisationen kritisieren Grünbuch

Berlin, 12. Januar 2017 – Die Tierschutzorganisationen Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt, Bundesverband Tierschutz, Bund gegen Missbrauch der Tiere, PROVIEH e.V., Vier Pfoten – Stiftung für Tierschutz und die Welttierschutzgesellschaft kritisieren das vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) vorgestellte „Grünbuch – Ernährung, Landwirtschaft, Ländliche Räume“. Wo gesetzliche Regelungen notwendig sind und verbindliche Leitlinien geschaffen werden müssen, setzt das Ministerium weiterhin auf Freiwilligkeit und verzichtet damit auf konkrete Verbesserungen zum Wohle der Tiere in der Landwirtschaft.

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Knapp 250.000 Unterschriften für eine Haltungsverordnung für Milchkühe

Berlin, 13. Dezember 2016 – VertreterInnen der Welttierschutzgesellschaft sowie die Schauspielerin und langjährige Unterstützerin Susanne Uhlen trafen sich gestern im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) mit der Parlamentarischen Staatssekretärin Dr. Maria Flachsbarth. Sie übergaben knapp 250.000 Petitionsunterschriften für eine eigene Haltungsverordnung für Milchkühe in Deutschland, die die Lebensbedingungen der 4,3 Millionen Milchkühe hierzulande verbessern soll. Das Ministerium setzt weiterhin auf Freiwilligkeit.

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Weideglück oder Verbrauchertäuschung?

Kommentar von Katharina Tölle

„Alpenmomente“ genießen, „Nur vom Besten der Natur“, „Die grüne Seele“ – mit diesen Versprechen werden Verbraucher von Seiten der Molkereien und Lebensmittelkonzerne verbal und auch visuell in eine idyllische Naturwelt entführt und möchten am liebsten sofort zum nächsten Joghurt oder Käse greifen, um Teil dieser heilen Welt zu werden. Kein Wunder also, dass die meisten ihren Milchkonsum oft nicht infrage stellen.

Dabei weiß die Mehrheit der mit Weide werbenden Unternehmen nicht einmal, wie viele der Kühe überhaupt Zugang zu einer Weide haben, geschweige denn wie viele von ihnen sogar noch im Stall angebunden werden – oder sie wollen sich dazu nicht äußern. Dies ergab eine aktuelle Umfrage der Welttierschutzgesellschaft.

Nur vier Unternehmen war so ehrlich zuzugeben, dass sie die Zahlen schlichtweg nicht kennen und ebenfalls nur vier Unternehmen waren überhaupt bereit, Daten zum Weidegang von insgesamt neun bekannten Marken zu nennen. Ihnen kann zugutegehalten werden, dass sie durch ihre Offenlegung für mehr Transparenz sorgen.

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Weideglück oder Verbrauchertäuschung?

Berlin, 5. Oktober 2016 – Einem Großteil der mit Weidebildern und idyllischen Landschaften werbenden Unternehmen ist nicht bekannt, wie viele der Kühe Zugang zu einer Weide haben oder noch im Stall angebunden werden. Nur bei drei von 29 Marken wird das Werbeversprechen gehalten. Dies ergab eine aktuelle Umfrage der Welttierschutzgesellschaft unter 20 milchverarbeitenden Unternehmen.

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Agrarministerkonferenz: Tierschutz nur als Lippenbekenntnis?

Berlin, 1. September 2016 – Anlässlich der bevorstehenden Agrarministerkonferenz vom 7. bis 9. September 2016 in Rostock-Warnemünde kritisiert die Welttierschutzgesellschaft das Fehlen gesetzlicher Mindeststandards in der Milchkuhhaltung und weist in diesem Zusammenhang auf die problematischen Lebensbedingungen der 4,3 Millionen Milchkühe in Deutschland hin. Die Landwirtschaftsminister der Länder sollten die Konferenz zum Anlass nehmen, um gemeinsam bundesweite Lösungen zum Schutz der Kühe zu finden.

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Welttierschutzgesellschaft befragt Parteien zum Tierschutz in der Milchviehhaltung

Berlin, 25. August 2016 – Anlässlich der bevorstehenden Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern am 4. September 2016 hat die Berliner Tierschutzorganisation Welttierschutzgesellschaft fünf Parteien auf den Zahn gefühlt und sie zum Thema Tierschutz in der Milchviehhaltung befragt. Mecklenburg-Vorpommern weist mit durchschnittlich 223 Milchkühen pro Betrieb eine überdurchschnittlich hohe Bestandgröße auf. Nur noch jede dritte Kuh kommt hier auf die Weide.

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Milchgipfel in Berlin – wer schützt die Kühe?

Berlin, 31. Mai 2016 – Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt hat am Montag zum Milchgipfel geladen. Mit einer Soforthilfe von mindestens 100 Millionen Euro soll den Landwirten geholfen werden, um finanzielle Engpässe zu überbrücken. Die Welttierschutzgesellschaft kritisiert, dass die Kuh ein weiteres Mal außen vor blieb und schlägt Lösungsansätze vor.

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Tag der Milch – wo bleibt die Kuh?

Berlin, 24. Mai 2016 – Jährlich wird am 1. Juni, dem Internationalen Tag der Milch, weltweit für den Milchkonsum geworben. In diesem Jahr bestimmen Diskussionen um die anhaltend niedrigen Milchpreise und die Folgen für die Landwirte die öffentliche Debatte. Die Welttierschutzgesellschaft macht auf das systemimmanente Leid der Milchkühe aufmerksam und fragt, warum sich weder Politik noch Handel oder Landwirtschaft für die Misere verantwortlich sehen.

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Tierschutzorganisationen im Dialog mit der Politik

Hamburg/Berlin, 12. Mai 2016 – Mehrere Tierschutzorganisationen luden vergangenen Dienstag gemeinsam zum Parlamentarischen Abend, um auf Verbesserungen in der Haltung von Tieren in der Landwirtschaft hinzuwirken. Anlass war das vor einem Jahr vorgestellte Gutachten „Wege zu einer gesellschaftlich akzeptierten Nutztierhaltung“ des Wissenschaftlichen Beirats für Agrarpolitik (WBA) beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL).

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Agrarministerkonferenz: Gras in Sicht für die Milchkuh?

Berlin, 6. April 2016 – Anlässlich der bevorstehenden Agrarministerkonferenz vom 13. bis 15. April 2016 in Göhren-Lebbin kritisiert die Welttierschutzgesellschaft das Fehlen gesetzlicher Mindeststandards in der Milchkuhhaltung und weist in diesem Zusammenhang auf die problematischen Lebensbedingungen der 4,3 Millionen Milchkühe in Deutschland hin.

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Milch zu Schleuderpreisen – wer schützt die Kuh?

Berlin, 22. März 2016 – Seit der Aufhebung der Milchquote im April 2015 sind die Landwirte finanziell unter Druck und ergreifen Maßnahmen, um die Milchleistung ihrer Kühe zu steigern. Ställe werden überbelegt, der Kraftfutteranteil erhöht. Gerade in solch einer Krisensituation werden die Folgen fehlender gesetzlicher Regelungen bei der Haltung von Milchkühen deutlich. Die Welttierschutzgesellschaft fordert daher eine Haltungsverordnung zum Schutz der Tiere.

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Augen auf beim Milchkauf

Berlin, 14. März 2016 – Anlässlich des Weltverbrauchertages am 15. März 2016 erklärt die Welttierschutzgesellschaft, worauf Verbraucher beim Milchkauf achten können. Mit einem Milchratgeber, einer Liste mit alternativen Milchhöfen sowie Unterrichtsmaterialien für Kinder bekommen (zukünftige) Verbraucher Tipps für einen kuhfreundlicheren Milchkonsum.

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Landtagswahlen im März 2016: Welche Partei setzt sich für Milchkühe ein?

Berlin, 8. März 2016 – Anlässlich der bevorstehenden Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt am 13. März hat die Welttierschutzgesellschaft die fünf großen Landesparteien gefragt, wie sie zur derzeitigen Haltung von Milchkühen stehen. Die Welttierschutzgesellschaft fordert im Rahmen ihrer KUH+DU Kampagne gesetzliche Mindeststandards für die Haltung von Milchkühen in Deutschland.

Von den fünf großen Parteien CDU, SPD, Bündnis 90/DIE GRÜNEN, DIE LINKE und FDP wollte die Welttierschutzgesellschaft wissen, ob sie politischen Handlungsbedarf bei der Milchkuhhaltung sehen, sich für eine eigene Haltungsverordnung aussprechen und wie sie zum Weidegang, der Anbindehaltung sowie einem Sachkundenachweise für Landwirte stehen.

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Welttierschutzgesellschaft und PROVIEH legen Verordnungsentwurf für Milchkühe vor

Berlin, 9. Dezember 2015 – Die Tierschutzorganisationen Welttierschutzgesellschaft e.V. und PROVIEH VgtM e.V. fordern vom Gesetzgeber, die Haltung von Milchkühen in Deutschland gesetzlich zu regeln. Hierfür wurde von den Organisationen ein Entwurf für eine Haltungsverordnung erstellt, der neben konkreten Haltungsvorgaben auch tierbezogene Indikatoren und einen Sachkundenachweis für Landwirte beinhaltet.

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Tierschutzorganisationen fordern klare Kursänderung in der Agrarpolitik

Berlin, 8. Oktober 2015 – Sieben Tierschutzorganisationen in Deutschland erwarten von der Bundesregierung tiefgreifende Veränderungen in der so genannten Nutztierhaltung. Sie berufen sich dabei auf das Gutachten des wissenschaftlichen Beirates für Agrarpolitik beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) „Wege zu einer gesellschaftlich akzeptierten Nutztierhaltung“ und fordern gemeinsam das BMEL auf, den darin empfohlenen Maßnahmenkatalog umgehend umzusetzen.

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Mutter und Kind statt Milchmaschine und Einsamkeit

Berlin, 30. September 2015 – Milch ist für viele ein tägliches Lebensmittel. Dass jede Kuh dafür jährlich ein Kalb gebären muss, wissen die wenigsten. 4,3 Millionen Milchkühe und fast 78.000 Milchbetrieben gibt es deutschlandweit. Fast immer werden Kuh und Kalb direkt nach der Geburt getrennt. Die Welttierschutzgesellschaft möchte zeigen, dass es auch anders geht: Sie hat eine Liste mit Landwirten veröffentlicht, auf deren Höfen die mutter- oder ammengebundene Kälberaufzucht betrieben wird.

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Umfrage zum Milchpreis: Verbraucher honorieren mehr Tierwohl

Berlin, 8. September 2015 – Verbraucher ändern ihr Einkaufsverhalten, wenn sie besser informiert sind. Dann greifen sie auch nicht mehr zur Billig-Milch. Dies ergab eine Umfrage der Welttierschutzgesellschaft (615 Teilnehmer) im Rahmen ihrer Milchkuh-Kampagne KUH+DU. Voraussetzung dafür ist erstens, dass sie um die Missstände in der jeweiligen Tierhaltung und die damit verbundenen Folgen für die Tiere wissen. Zweitens muss eine seriöse und verbindliche Kennzeichnung auf der Produktverpackung Aufschluss darüber geben, wie die Tiere gehalten werden.

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Mit Augenbinden und Bildkarten auf den Spuren der Milchkuh

Berlin, 3. September 2015 – Die Schule geht für viele Kinder wieder los. Das tägliche Frühstück ist dann besonders wichtig, um sich für den Tag zu stärken. Oft stehen Müsli mit Milch, Joghurt oder Käse auf dem Frühstückstisch. Dass diese Produkte von einem Tier stammen, wissen die wenigsten, weil den meisten Kindern der Bezug von Milchprodukten zur Kuh fehlt. Mit dem Lernset „KUH+DU macht Schule“ möchte die Welttierschutzgesellschaft die Kuh in den Unterricht holen und ein Bewusstsein für die Bedürfnisse der Tiere schaffen.

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Warum ist die Kuh nicht lila?

Berlin, 27. Mai 2015 – Milch ist ein fester Bestandteil der Ernährung. Am Internationalen Tag der Milch am 1. Juni 2015 wird weltweit für ihren Konsum geworben. Vergessen wird dabei jedoch die Kuh. Mit KUH+DU macht Schule möchte die Welttierschutzgesellschaft das Tier hinter der Milch in den Mittelpunkt stellen und Schulkinder frühzeitig sensibilisieren.

Tierschutz nimmt in der Gesellschaft einen immer wichtigeren Stellenwert ein. Auch der Minister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Niedersachsen, Christian Meyer, befürwortet das Schulprojekt der Welttierschutzgesellschaft: „Ich unterstütze das Projekt KUH+DU macht Schule gern, weil es dazu beiträgt, Wissen rund um die Haltung von Milchkühen und die Erzeugung von Milch zielgruppengerecht zu vermitteln. Hiermit wird bei den Schülerinnen und Schülern das Interesse an Tierschutzthemen in Zusammenhang mit der Erzeugung von Nahrungsmitteln geweckt.“

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Ende der Milchquote: Trübe Aussichten für die Kuh?

Berlin, 30. Januar 2015 – Den meisten Verbrauchern wird am 1. April 2015 beim Griff zur Milchpackung nicht bewusst sein, dass die Ära der Milchquote endet. Die gegenwärtige Diskussion zu dem Thema beschränkt sich auf die wirtschaftlichen Auswirkungen für die Bauern. Doch was bedeutet der Wegfall der Milchquote für die Kuh? Die Welttierschutzgesellschaft setzt sich mit ihrer Kampagne KUH+DU für bessere Haltungsbedingungen von Milchkühen in Deutschland ein und sucht nach Antworten.

Ab dem 1. April 2015 dürfen Landwirte ihre Milch wieder ohne Mengenbegrenzung produzieren und verkaufen. Um zu überleben und dem zu erwartenden Preiswettbewerb standhalten zu können, werden die meisten Betriebe auf mehr Milchleistung setzen. Eine Intensivierung und Konzentration auf wenige Großbetriebe ist absehbar.

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(K)ein Muttertag für Kühe

Berlin, 29. Januar 2015 – Es ist erstaunlich, wie viele Menschen glauben, dass eine Kuh einfach so Milch gibt, als sei es ein naturgegebenes Phänomen. Kaum einer weiß noch, dass stets auch ein Kalb geboren werden muss. Am Tag der Geburt werden Kuh und Kalb voneinander getrennt. Anlässlich des Muttertages möchte die Welttierschutzgesellschaft auf das Schicksal von Millionen Milchkühen in Deutschland aufmerksam machen und zeigen, dass es auch Alternativen gibt.

Mit ihrer Kampagne möchte die Welttierschutzgesellschaft Positivbeispiele kommunizieren – denn es gibt sie durchaus, die Landwirte, die eine alternative Kälberaufzucht erfolgreich umsetzen. Eine Landwirtin, die Mutter und Kalb nicht trennen will, ist Mechtild Knösel vom Bodensee. Auf dem Hofgut Rengoldshausen wird seit neun Jahren erfolgreich die muttergebundene Kälberaufzucht betrieben.

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Hochleistung um jeden Preis?

Kommentar zur EuroTier 2014 von Katharina Tölle

In den meisten deutschen Kuhställen steht heute die Holstein-Friesian. Diese Rasse wurde sehr stark auf hohe Milchleistung gezüchtet. Gekoppelt an den enormen Einsatz von nicht artgerechtem Kraftfutter geben diese Kühe in Hochphasen mehr als 50 Liter Milch am Tag – fast doppelt so viel wie noch vor 40 Jahren. Milchhöchstleistungen belasten jedoch den Organismus, das Risiko für Erkrankungen steigt.

Befürworter der industriellen Landwirtschaft sehen zwar Handlungsbedarf bei den Themen Gesundheit und Tierwohl, möchten jedoch keinesfalls Leistungseinbußen hinnehmen. Schließlich müsse der hohe Milchbedarf ja irgendwie gedeckt werden. Die durch die enorme Milchleistung auftretenden Probleme sollen zum Beispiel durch ein besseres, automatisiertes Fütterungsmanagement mit gleichbleibenden, ausgeglichenen Futterrationen gelöst werden. Verständlich, dass der Gang auf die Weide hier nicht reinpasst.

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Welttierschutzgesellschaft und Schrozberger Milchbauern: Gemeinsam für kuhfreundliche Haltungsbedingungen

Berlin, 24. September 2014 – Viele Verbraucher von Milchprodukten wissen nicht, dass Kühe eigentlich Hörner besitzen. Zudem ist wenigen bekannt, dass diese meist im Kälberalter entfernt werden. Dies ist ein wichtiges Ergebnis unter den Lesern des von der Welttierschutzgesellschaft herausgegebenen Milchratgebers. Erfreulicherweise gibt es einen verstärken Wunsch nach kuhfreundlichen Produkten.

Die Welttierschutzgesellschaft wird nun zusammen mit den Schrozberger Milchbauern Verbraucher bereits am Milchregal erreichen. Von Oktober 2014 bis Januar 2015 werden deutschlandweit 500.000 Joghurtgläser der Schrozberger Milchbauern mit einem Leporello mit Informationen zur aktuellen Kampagne KUH+DU der Welttierschutzgesellschaft versehen sein.

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Weltschulmilchtag in Deutschland: Wo bleibt die Kuh?

Berlin, 28. August 2014 – Am 24. September findet zum 14. Mal der Weltschulmilchtag statt. Von Schokomilch bis Joghurt sind Milchprodukte aus dem Schulalltag nicht wegzudenken. Der Rückbezug zur Kuh und das Wissen über die Milchgewinnung fehlen aber leider vielen Schülerinnen und Schülern. Dabei haben besonders Kinder ein großes Interesse an Tieren. Tierschutzthemen werden in den Schulen jedoch zu selten behandelt. Dies möchte die Welttierschutzgesellschaft mit dem Projekt „KUH+DU macht Schule“ ändern und die Lebensbedingungen und Bedürfnisse von Milchkühen in Deutschland in den Unterricht bringen.

Mit „KUH+DU macht Schule“ sensibilisiert die Welttierschutzgesellschaft ab Herbst 2014 Kinder im Alter von zehn bis zwölf Jahren für das Thema Milchkuh. Schülerinnen und Schüler lernen spielerisch, wie Kühe in Deutschland leben, welche Bedürfnisse sie haben und wie jeder Einzelne zum Tierwohl beitragen kann: Welche unterschiedlichen Haltungsformen gibt es? Welche Bedürfnisse haben Kühe? Was fressen sie?

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Bio-Milch liegt im Trend: Verbraucher wollen mehr kuhfreundliche Haltungsbedingungen

Berlin, 5. August 2014 – Der Trend geht zu mehr Bio und einer kuhfreundlicheren Haltung beim Milchkauf. Dies ist das Ergebnis einer nicht-repräsentativen Umfrage der Welttierschutzgesellschaft unter den Lesern des kürzlich von dem Verein herausgegebenen Milchratgebers. Danach gab über die Hälfte aller Umfrageteilnehmer an, künftig eher zur Bio-Milch zu greifen und nahezu jeder Dritte wird vermehrt auf private Bio-Siegel achten. Mehr als ein Zehntel aller Befragten will künftig keine Milch mehr beim Discounter kaufen und somit in Zukunft weniger auf den Preis und mehr auf die Herkunft achten.

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Kühe sind Lebewesen und keine Milchmaschinen

Während im Fernsehen ein verbissener Kampf um die artgerechte Haltung von Schweinen, Hühnern und Puten geführt wird, sieht der Verbraucher „glückliche Kühe auf der Weide“ oder „lila Kühe“ im Werbefernsehen und glaubt, der Kuh in Deutschland geht es gut. „Doch dem ist nicht so“, erklärt Leif Koch, Mitarbeiter der Welttierschutzgesellschaft in Berlin. Der 31-jährige Politikwissenschaftler aus Hamburg promovierte über Greenpeace und kam durch sein Interesse an Tier- und Umweltschutzthemen zur Welttierschutzgesellschaft nach Berlin. Hier ist er für die politische Kommunikation der KUH+DU Kampagne verantwortlich.

Im Zuge der Kampagne KUH+DU sucht Koch das Gespräch mit Regierungsbeamten, Bundes- und Landtagsabgeordneten, Vertretern von Molkereien und Bauernverbänden, Handelsketten und Landwirten sowie anderen Tierschutzorganisationen. „Die meisten Politiker reagieren äußerst positiv auf unsere Initiative und sind sehr interessiert an den detaillierten Informationen. Vor allem Parlamentarier sind offen für fundierte Diskussionen. Sie stellen viele Fragen“, sagt Koch.

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Lebewesen oder Maschine?

Zum Tag der Milch am 1. Juni fordert die KUH+DU Kampagne der Welttierschutzgesellschaft ein Umdenken in Sachen Milch

Berlin, 20. Mai 2014 – Milch ist ein fester Bestandteil unserer Ernährung: ob im Kaffee, als Käse auf dem Butterbrot oder als Quarkspeise. Aber wie geht es eigentlich den Kühen, denen wir das vielfältige Angebot an Milchprodukten verdanken?

Ein Leben auf der Weide, wie es uns die Werbung vorspielt, ist für mehr als eine Million Milchkühe ferne Realität. Tatsächlich leben die meisten von ihnen den Großteil des Jahres über im Stall – teilweise noch in Anbindehaltung. Im Durchschnitt erreichen Kühe in Deutschland heute ein Alter von fünf Jahren, was nur noch einem Viertel ihrer ursprünglichen Lebenserwartung entspricht. Ursache dafür ist u.a. die unnatürlich hohe Milchleistung. Bis zu 50 Liter täglich müssen Kühe in Hochphasen in der Landwirtschaft erbringen. Dabei gerät oft in Vergessenheit, dass Kühe nur nach der Geburt eines Kalbes Milch geben. In der kurzen Lebensspanne von fünf Jahren bringt eine Milchkuh in der Regel drei Kälber zur Welt, und während sie gemolken wird, trägt sie schon das nächste in sich – körperlich eine enorme Belastung für die Kuh.

Um die Lebensbedingungen für Milchkühe zu verbessern, hat die Welttierschutz-gesellschaft die Kampagne KUH+DU ins Leben gerufen. Ziel ist die Einführung gesetzlicher Mindeststandards. Die Kampagne wird vom Milchratgeber begleitet, der konventionelle und Bio-Milchmarken vergleicht, um so eine Empfehlung für einen bewussteren Milchkonsum zu geben, der eine tiergerechtere Haltung der Milchkühe unterstützt.


Ernährungsmythen in Sachen Milch

Kuh-Kampagne der Welttierschutzgesellschaft klärt auf

Berlin, 3. April 2014 – Die Milch macht’s. Oder? Anlässlich des Weltgesundheitstages am 7. April hat sich die Welttierschutzgesellschaft genau diese Frage gestellt und kam zu einem erstaunlichen Ergebnis.

Milch wird von vielen Konsumenten als Kalziumlieferant geschätzt. Forscher der Harvard University fanden jedoch heraus, dass Milch Knochenbrüche und im schlimmsten Fall sogar Osteoporose bedingen kann. Ein wirksamerer Kalziumlieferant ist grünes Gemüse wie z. B. Broccoli, Blattsalate und Rosenkohl. Wer trotzdem nicht auf Milch verzichten möchte, kann aus ernährungsphysiologischer Sicht zu Milch von Bio-Bauernhöfen greifen. Diese ist laut der französischen Studie Cedabio reich an Mineralstoffen und weist laut Charles M. Benbrook von der Washington State University dank des hohen Grünfutteranteils und der Möglichkeit des Weidegangs ein besonders günstiges Verhältnis zwischen Omega-3- und 6-Fettsäuren auf. Diese unterstützen langfristig die gesunde Funktion des Herz-Kreislauf-Systems.

Einen Vergleich von Milch aus herkömmlicher und ökologischer Haltung und mehr zu der Tatsache, dass Letztere auch für die Kuh Vorteile bietet, finden interessierte Verbraucher im Milchratgeber, den die Welttierschutzgesellschaft im Rahmen ihrer Aufklärungskampagne KUH+DU entwickelt hat.


Milch mit gutem Gewissen

Milchratgeber der Welttierschutzgesellschaft schafft Orientierung

Berlin, 26. Februar 2014 – Mehr Transparenz beim Milchkauf fordert die Welttierschutzgesellschaft  zum Weltverbrauchertag am 15. März 2014.

Milchverpackungen mit glücklich grasenden Kühen auf der Weide sind in jedem Supermarkt zu finden. Dass jedoch die Mehrzahl der deutschen Milchkühe ihr ganzes Leben im Stall verbringt, ist den meisten Verbrauchern nicht bewusst. Für mehr Klarheit sorgt der Milchratgeber, den die Welttierschutzgesellschaft im Rahmen ihrer Aufklärungskampagne KUH+DU entwickelt hat. Dieser vergleicht bekannte Milchmarken im Hinblick auf die Haltungsbedingungen der Milchkühe. Die herausnehmbare Vergleichstabelle lässt sich problemlos zum Einkauf mitnehmen und unterstützt die Verbraucher aktiv in ihrer Kaufentscheidung.


Hausaufgaben zum Amtsantritt: 10.000 Tierschützer fordern Landwirtschaftsminister Friedrich zum Handeln auf

Berlin, 18. Dezember 2013 – Kaum vereidigt, hat er bereits alle Hände voll zu tun: In einer Petition fordern fast 10.000 Tierschützer den neuen Bundeslandwirtschaftsminister Hans-Peter Friedrich (CSU) auf, tiergerechte Haltungsstandards für Milchkühe einzuführen. Initiiert wurde die Petition Ende November von der Welttierschutzgesellschaft. Diese kritisiert in ihrer aktuellen Kampagne KUH+DU, es gebe zwar Mindestanforderungen an die Haltung von Schweinen, Hühnern oder Kaninchen, jedoch keinerlei Bestimmungen für die Haltung ausgewachsener Milchkühe.

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Für eine tiergerechte Milchkuhhaltung: Welttierschutzgesellschaft bringt Milchratgeber für Konsumenten heraus

Berlin, 4. Dezember 2013 – Die Welttierschutzgesellschaft hat im Rahmen ihrer KUH+DU-Kampagne verschiedene Milchmarken hinsichtlich der Haltungsbedingungen der Milchkühe verglichen. Befragt wurden dazu Anbauverbände, Molkereien und Lebensmitteleinzelhändler. Das Ergebnis ist der erste Milchratgeber für einen kuhfreundlichen Konsum. Im Fokus stehen vier Aspekte der Kuhhaltung: Stallhaltung mit oder ohne Auslauf im Freien, Fütterung, Enthornung sowie Mutter-Kalb-Trennung.

Für alle Bio-Milchmarken mit dem deutschen bzw. europäischen Bio-Siegel gibt es gesetzliche Mindestanforderungen zur Haltung von Milchkühen wie beispielsweise Auslauf im Freien. Die Vorgaben der privaten Bio-Anbauverbände wie zum Beispiel Bioland, Demeter oder Naturland gehen darüber hinaus. Die von Demeter zertifizierten Bio-Milchmarken (unter anderem Ökodorf Brodowin oder Schrozberger Milchbauern) schneiden im Vergleich der Marken am besten ab. Denn zusätzlich zum garantierten Auslauf im Freien und zum hohen Grün- und Raufutteranteil behalten die Kühe ihre Hörner. Die Arla Bio-Weidemilch wird durch die eigene vorgegebene Weidepflicht genauso gut bewertet wie die Bio-Milchmarken mit dem Bioland- oder Naturland-Siegel.

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Bundestagswahl 2013: Unsere Wahlprüfsteine für die Milchkühe

Berlin, 18. September 2013 – In ihrer aktuellen Kampagne „KUH+DU“ fordert die Welttierschutzgesellschaft (WTG) bessere Haltungsbedingungen und mehr Lebensqualität für Milchkühe. Um dies zu realisieren, ist insbesondere auch ein aktives Handeln der Politik notwendig. Anlässlich der bevorstehenden Bundestagswahl am kommenden Sonntag wollte die WTG deshalb von den Parteien wissen, wie sie im Einzelnen zu dem Thema stehen.

Den fünf großen Parteien wurden jeweils fünf Fragen zur Problematik der Milchkuhhaltung gestellt. Einzig die SPD hat auf die Fragen bis zum Stichtag nicht geantwortet.

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Vergessene Tiere: Kampagne fordert mehr Schutz für Milchkühe

Berlin, 14. August 2013 – Auf Milchverpackungen liegen sie auf grünen Weiden und scheinen ein zufriedenes Leben zu führen. Doch die Bilder von glücklichen Kühen, Wiesen und Bergen sollen oft nur von der Realität ablenken. Denn wer diese kennt, dem vergeht schnell der Appetit auf das weiße Getränk. Die Mehrheit der Milchkühe steht nicht auf der Weide, sondern das ganze Jahr über im Stall. Viele von ihnen erkranken an den Folgen zu hoher Milchleistungen und schlechten Haltungsbedingungen, weshalb jedes dritte Tier frühzeitig geschlachtet werden muss. Die durchschnittliche Lebensdauer der deutschen Milchkuh liegt nur noch bei einem Viertel ihrer natürlichen Lebenserwartung. Die Kampagne KUH+DU möchte nicht nur die Verbraucher über diese Realität hinter den Werbebildern aufklären, sondern sich auch aktiv für eine Verbesserung der Haltungsbedingungen von Milchkühen einsetzen.

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